Funktionen für eine nachvollziehbare PDF-Prüfung.

InklaraPDF verbindet maschinelle Validierung, strukturierte Befundlisten und dokumentierbare Sichtprüfung in einer lokalen Anwendung.

Funktionsübersicht

  • PDF/UA-Prüfung über veraPDF

    InklaraPDF nutzt veraPDF zunächst als externes Prüfwerkzeug. Die technische Validierung bleibt damit nachvollziehbar an ein etabliertes Prüfverfahren angebunden, ohne dass PDF-Dateien an einen Cloud-Dienst übertragen werden. veraPDF beschreibt sich als Open-Source-PDF/A- und PDF/UA-Validator mit Validierungsprofilen für PDF-Standards.

    Mehr dazu: veraPDF Validation (öffnet in neuem Tab)

  • Befunde mit Fundstelle und Belegklasse

    Befunde werden nicht nur als Fehlerliste angezeigt. InklaraPDF unterscheidet, ob ein Befund direkt aus einer Regel, aus einer funktionalen Konsequenz oder aus einer plausiblen Heuristik abgeleitet ist.

  • Manuelle Prüfschritte

    Nicht jede Anforderung an ein gutes PDF ist maschinell entscheidbar. InklaraPDF macht manuelle Prüfschritte sichtbar und dokumentierbar, etwa bei Alternativtexten, Lesereihenfolge, Tabellenlogik oder Linkfunktionalität. PDF-Prüfverfahren unterscheiden typischerweise zwischen automatisierbaren Prüfungen und Prüfschritten, die menschliche Bewertung erfordern; das Matterhorn-Protokoll wird häufig als praxisnahe Struktur für PDF/UA-Prüfbedingungen beschrieben.

    Mehr dazu: PDFlib Matterhorn Protocol (öffnet in neuem Tab)

  • Exportierbare Berichte

    Prüfergebnisse sollen als PDF-Bericht exportierbar sein. Der Bericht dokumentiert Status, Befunde, Prüfschritte, Profileinstellungen und die erreichte Qualitätsstufe.

Keine Scheinsicherheit.

InklaraPDF soll Prüfergebnisse erklären, nicht beschönigen. Ein technischer Prüfstatus ist keine vollständige Aussage über die praktische Nutzbarkeit eines Dokuments.

Deshalb zeigt die Anwendung offene Prüfschritte und dokumentiert, wo fachliche Sichtprüfung erforderlich bleibt.

Häufige Fragen.

  • Welche Rolle spielt veraPDF in InklaraPDF?

    veraPDF dient als technische Grundlage für maschinell prüfbare PDF/UA-Befunde. InklaraPDF ergänzt diese technische Prüfung um strukturierte Fundstellen, Belegklassen und dokumentierbare manuelle Prüfschritte. Dadurch bleibt sichtbar, welche Aussagen automatisch ableitbar sind und welche fachlich geprüft werden müssen.

  • Was bedeutet Belegklasse bei einem Befund?

    Eine Belegklasse beschreibt, wie ein Befund zustande kommt. Ein Befund kann direkt aus einer technischen Regel folgen, aus einer funktionalen Konsequenz abgeleitet sein oder auf einer plausiblen Heuristik beruhen. Diese Unterscheidung hilft, Befunde fachlich einzuordnen und Nachbesserungen zu priorisieren.

  • Welche manuellen Prüfschritte sind typischerweise erforderlich?

    Manuelle Prüfschritte betreffen Inhalte, die nicht zuverlässig automatisch bewertet werden können. Dazu gehören die Angemessenheit von Alternativtexten, die sinnvolle Lesereihenfolge, korrekte Tabellenbezüge, verständliche Linktexte und die Nutzbarkeit von Formularfeldern. InklaraPDF markiert diese Punkte nicht als bestanden, sondern als dokumentierte Prüfentscheidung.

  • Was sollte ein exportierter Prüfbericht enthalten?

    Ein Prüfbericht sollte das geprüfte Dokument, den Prüfzeitpunkt, die verwendeten Profile, technische Befunde, manuelle Prüfschritte und die erreichte Qualitätsstufe festhalten. Zusätzlich sollten offene Punkte und Nachbesserungshinweise erkennbar sein. Für Abnahmen und interne Qualitätssicherung ist wichtig, dass technische Prüfung und fachliche Bewertung getrennt dokumentiert bleiben.